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FORSCHUNGSAKTE

Kontingenter Selbstwert

Kontingenter Selbstwert ist das von Crocker und Wolfe beschriebene Muster, den Selbstwert an Ergebnisse in einem bestimmten Bereich zu knüpfen — etwa das Erreichen einer Verkaufszahl —, sodass Erfolg dort den Selbstwert hebt und Misserfolg ihn senkt, unabhängig von den stabilen Eigenschaften einer Person. Da Quotenergebnisse ebenso von Marktbedingungen, Gebiet und Timing geprägt werden wie vom Einsatz, bindet die Verankerung des Selbstwerts dort das Wertgefühl einer Person an etwas, das nur teilweise in ihrer Kontrolle liegt.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Ein schlechter Monat und ich habe die Gabe verloren

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Ein schlechter Monat ist ein schlechter Monat, kein Beweis gegen meine Fähigkeit.

EIN PRIVATER SCHRITT

Lege einen Stift neben eine beliebige Notiz und markiere innerhalb von 10 Minuten eine verfehlte Situation mit drei Stichworten: Auslöser, mein Schritt, fehlender Schritt. Das Blatt bleibt privat.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Wenn ich diesen Quartal nicht die Zahl schaffe, bin ich nichts wert.' Die Theorie des kontingenten Selbstwerts liest das anders: Der Selbstwert wurde komplett an ein Quartalsergebnis geknüpft, das ebenso von Budgets und Käufer-Timing geprägt wird wie vom Können — das Auf und Ab im Gefühl zeigt, woran der Wert verankert ist, keine Tatsache über den tatsächlichen Wert der Person.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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