FORSCHUNGSAKTE
Jennifer Crocker
Ohio State University
Bekannt für:Das Modell der Selbstwert-Kontingenzen, wie Selbstwert von Ergebnissen in Bereichen abhängt, an die eine Person ihren Wert geknüpft hat
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Ein schlechter Monat und ich habe die Gabe verloren”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ein schlechter Monat ist ein schlechter Monat, kein Beweis gegen meine Fähigkeit.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Lege einen Stift neben eine beliebige Notiz und markiere innerhalb von 10 Minuten eine verfehlte Situation mit drei Stichworten: Auslöser, mein Schritt, fehlender Schritt. Das Blatt bleibt privat.
Zentrale Befunde
- 2001
Schlug gemeinsam mit Connie Wolfe vor, dass Menschen ihren Selbstwert an bestimmte Bereiche knüpfen — etwa Anerkennung durch andere, Wettbewerb, Aussehen oder Tugend — und dass Erfolg oder Misserfolg in einem geknüpften Bereich den Selbstwert unabhängig von stabilen Eigenschaften der Person steigen oder fallen lässt. Contingencies of Self-Worth ↗
- 2002
Verfolgte gemeinsam mit Sommers und Luhtanen die tägliche Selbstwert-Entwicklung von Studienabsolventen rund um Zulassungsentscheidungen für die Graduiertenschule und fand, dass akademisch kontingenter Selbstwert vorhersagte, dass der Selbstwert an Annahmetagen stieg und an Ablehnungstagen fiel — ein realweltlicher Beleg dafür, dass Ergebnisse im geknüpften Bereich den Selbstwert im Alltag bewegen, nicht nur im Labor. Hopes Dashed and Dreams Fulfilled: Contingencies of Self-Worth and Admissions to Graduate School ↗