Bangor University (Institute for the Psychology of Elite Performance)
Lew Hardy
Bekannt für:Das Katastrophenmodell von Angst und Leistung — wie Sorge steigende Erregung in einen plötzlichen Einbruch statt einen sanften Abfall verwandelt
Zentrale Befunde
- 1990
Schlug vor, dass kognitive Angst (Sorge) und physiologische Erregung interagieren: Bei geringer Sorge folgt die Leistung dem klassischen umgekehrten U, bei hoher Sorge kann steigende Erregung jedoch einen plötzlichen, katastrophalen Einbruch statt eines allmählichen Abfalls auslösen. ↗
- 2003
Führte gemeinsam mit Tim Woodman eine Metaanalyse von Studien im Wettkampfsport durch und fand, dass Selbstvertrauen (r = 0,24) ein deutlich stärkerer Prädiktor für Leistung war als kognitive Angst (r = -0,10). ↗
- 2007
Testete gemeinsam mit Stuart Beattie und Tim Woodman den erforderlichen Aufwand als Asymmetriefaktor im Katastrophenmodell und fand Belege für Hysterese: Die Leistung bricht bei einem anderen Erregungspunkt plötzlich ein als dem, an dem sie sich später erholt. ↗