REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Lew Hardy

Bangor University (Institute for the Psychology of Elite Performance)

Bekannt für:Das Katastrophenmodell von Angst und Leistung — wie Sorge steigende Erregung in einen plötzlichen Einbruch statt einen sanften Abfall verwandelt

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Gib mir jetzt nicht den Ball

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Ein Training kann nicht rückgängig machen, was ich über Monate aufgebaut habe.

EIN PRIVATER SCHRITT

Schreib nach dem nächsten Training drei konkrete Ballkontakte auf, die richtig waren. Nicht um dich zu beruhigen, sondern um zu sehen, dass ein Training nicht nur aus dem einen Fehler besteht, den dein Gedanke speichert.

Zentrale Befunde

  1. 1990

    Schlug vor, dass kognitive Angst (Sorge) und physiologische Erregung interagieren: Bei geringer Sorge folgt die Leistung dem klassischen umgekehrten U, bei hoher Sorge kann steigende Erregung jedoch einen plötzlichen, katastrophalen Einbruch statt eines allmählichen Abfalls auslösen. A catastrophe model of anxiety and performance

  2. 2003

    Führte gemeinsam mit Tim Woodman eine Metaanalyse von Studien im Wettkampfsport durch und fand, dass Selbstvertrauen (r = 0,24) ein deutlich stärkerer Prädiktor für Leistung war als kognitive Angst (r = -0,10). The relative impact of cognitive anxiety and self-confidence upon sport performance: a meta-analysis

  3. 2007

    Testete gemeinsam mit Stuart Beattie und Tim Woodman den erforderlichen Aufwand als Asymmetriefaktor im Katastrophenmodell und fand Belege für Hysterese: Die Leistung bricht bei einem anderen Erregungspunkt plötzlich ein als dem, an dem sie sich später erholt. Anxiety-induced performance catastrophes: Investigating effort required as an asymmetry factor

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