FORSCHUNGSAKTE
Michael W. Eysenck
Royal Holloway, University of London (Emeritus)
Bekannt für:Die Theorie der Aufmerksamkeitskontrolle — wie Angst das top-down gesteuerte Aufmerksamkeitssystem des Gehirns kapert und auf Bedrohung ausrichtet
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Ein schlechtes Training und ich sitze auf der Bank”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ein Training ist nicht dasselbe wie ein Urteil über meinen Platz.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Lege dir nach dem nächsten Training privat auf dem Handy eine Notiz mit drei Spalten an: „Fehler“, „echter Hinweis“, „nur Angstfilm“. Fülle sie in unter zehn Minuten mit 2–3 kurzen Stichworten aus, ohne etwas zu schicken oder zu zeigen.
Zentrale Befunde
- 2007
Schlug gemeinsam mit Nazanin Derakshan, Rita Santos und Manuel Calvo die Theorie der Aufmerksamkeitskontrolle vor: Angst beeinträchtigt die Hemmungs- und Umschaltfunktionen des Arbeitsgedächtnisses und lenkt die Aufmerksamkeit auf bedrohungsbezogene Reize, was die Verarbeitungseffizienz stärker schädigt als die Leistungseffektivität. Anxiety and cognitive performance: Attentional control theory ↗
- 2009
Erweiterte gemeinsam mit Nazanin Derakshan die Erklärung der Theorie zur Unterscheidung von Effektivität und Effizienz und zeigte, dass ängstliche Ausführende oft mit zusätzlichem Aufwand kompensieren — die Genauigkeit kann also normal aussehen, obwohl weit mehr mentale Ressourcen dafür verbraucht werden. Anxiety, processing efficiency, and cognitive performance: New developments from attentional control theory ↗