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FORSCHENDE

Die Wissenschaft der Rückkehr aus der Elternzeit: Warum 'alle sind ohne dich weitergezogen' nicht das eigentliche Problem ist

3 die forschenden dahinterFast jede Person, die nach der Elternzeit zurück zur Arbeit kommt, fühlt dasselbe: das Gefühl, dass das Team weitergezogen ist, der Job weitergezogen

UC Hastings College of the Law

Joan C. Williams

Bekannt für:Pionierin der Forschung zu Geschlechterdiskriminierung am Arbeitsplatz und unsichtbarer Arbeit, die den Begriff 'Büro-Hausarbeit' für administrative und emotionale Aufgaben prägte, die überproportional kompetenten, umgänglichen Beitragenden unabhängig von ihrer Arbeitsbelastung zugewiesen werden

Zentrale Befunde

  1. 2014

    Mit Rachel Dempsey dokumentierte Williams, dass 'Büro-Hausarbeit' — Protokollführung, Terminplanung, Einarbeitung, emotionale Fürsorge — systematisch an Mitarbeiter gerichtet wird, die als kompetent und umgänglich wahrgenommen werden, und einen strukturellen unsichtbaren Arbeitssteuer schafft, der in formellen Leistungsmetriken unbelohnt bleibt und sich über eine Karriere anhäuft.

  2. 2015

    Williams dokumentierte, dass das Ablehnen von Büro-Hausarbeitsanfragen für diejenigen, die als kompetent und kooperativ wahrgenommen werden, unverhältnismäßige soziale Strafen nach sich zieht — eine doppelte Falle schafft, bei der das Annehmen der Arbeit belastend ist und das Ablehnen die Karriere schadet, ohne neutralen Ausweg.

Harvard Business School; Princeton University; Lawrence University

Amy Cuddy, Susan Fiske & Peter Glick

Bekannt für:Dokumentation des Kompetenz-Wärme-Tauschs, dem berufstätige Frauen speziell mit der Mutterschaft ausgesetzt sind, mithilfe des Stereotype-Content-Modells

Zentrale Befunde

  1. 2004

    Mutterschaft lässt eine berufstätige Frau für Beobachtende wärmer, aber deutlich weniger kompetent erscheinen, während Vaterschaft Männer wärmer wirken lässt — ohne Kompetenzeinbußen. Das geringere Interesse, Mütter einzustellen oder zu befördern, folgte direkt aus diesem wahrgenommenen Kompetenzverlust.

D'Amore-McKim School of Business, Northeastern University

Jamie J. Ladge

Bekannt für:Forschung darüber, wie die berufliche Identität während Schwangerschaft und Rückkehr zur Arbeit neu konstruiert, nicht ersetzt wird

Zentrale Befunde

  1. 2012

    Schwangere Berufstätige durchlaufen eine 'domänenübergreifende Identitätstransition': Die etablierte Arbeitsidentität muss aktiv angepasst werden, um eine neue mütterliche Identität zu integrieren, statt dass eine Identität die andere einfach ersetzt.

  2. 2015

    Zurückkehrende berufstätige Mütter erleben Unsicherheit nicht nur bei der Rollenlogistik, sondern bei der eigenen Wirksamkeit und Identität — ein Resozialisierungsprozess, der aktives Management erfordert und sich nicht automatisch löst, sobald man physisch wieder am Schreibtisch sitzt.

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