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Das Aufgeschobene Leben

Program familyDunkles Programm / Altes Skript
Keybodyimage-postponed-life
Known instances3
StatusAKTIV
IDENTIFIKATION

„Das Leben ist eine Belohnung, die mein Körper noch nicht verdient hat.“ Das Skript verschiebt Schwimmen, Tanzen, Fotos und Kleidung auf einen zukünftigen Körper — dabei zeigt die Forschung zur Körperfunktionalität, dass die Reihenfolge andersherum läuft: Den Körper, den du jetzt hast, zu nutzen und zu respektieren ist das, was messbar verändert, wie du ihn siehst.


HABITAT
  • Es gibt eine Schublade voller Kleidung, die auf einen Körper wartet statt auf einen Menschen, der sie trägt.
  • Du fehlst auf Jahren von Fotos, und die Abwesenheit wird zur Chronik deines Lebens.
  • Entspannen fühlt sich gefährlich an — als wäre Wachsamkeit das Einzige zwischen dir und dem Ruin.

ERKENNUNGSZEICHEN

BEKANNTE MECHANISMEN
Selbstobjektifizierung

Selbstobjektifizierung ist die Gewohnheit, den eigenen Körper von außen zu betrachten — als Objekt, das angeschaut und bewertet wird — statt von innen, als das, womit man lebt und

Körperüberwachung

Körperüberwachung ist der Verhaltensmotor der Selbstobjektifizierung: das ständige Beobachten, wie der eigene Körper aussieht — in Spiegeln, Schaufenstern, Fotos, dem vorgestellten

Fat Talk

Fat Talk ist ritualisiertes negatives Reden über den eigenen Körper — 'ich sehe riesig aus darin', 'ich muss abnehmen' —, sozial ausgetauscht, meist in Erwartung von Zuspruch. Von


QUELLLITERATUR

Researchers

Research topics


BEHANDLUNGSPROTOKOLL
  • Der Strand kontrolliert am Eingang keine Körper. Ich bringe den mit, in dem ich lebe.
  • Ich habe aufgehört, für mein eigenes Leben vorzusprechen. Die Rolle gehörte schon mir.
  • Wachsamkeit hat mich in meinem Körper nie zu Hause sein lassen. Darin zu leben schon — ab heute.

STATUS: READY_TO_INSTALL

Das ziehe ich an, wenn ich den Körper dafür habe

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