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Selbstobjektifizierung

Selbstobjektifizierung ist die Gewohnheit, den eigenen Körper von außen zu betrachten — als Objekt, das angeschaut und bewertet wird — statt von innen, als das, womit man lebt und handelt. Von Fredrickson und Roberts (1997) vorgeschlagen, entsteht sie, wenn die ständige Bewertung von Körpern durch eine Kultur als Standardperspektive auf sich selbst verinnerlicht wird; sie ist mit mehr Scham, Angst und geringerer Wahrnehmung innerer Körperzustände verbunden.

Wie es im Kopf klingt

Mitten im Partygespräch verlässt ein Teil deiner Aufmerksamkeit das Gespräch für eine stille Prüfung: Wie stehe ich, wie sieht mein Bauch aus ihrem Winkel aus, hätte ich das nicht anziehen sollen? Im Badeanzug-Experiment war genau dieser geteilte Zustand stark genug, um die Matheleistung messbar zu senken.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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