FORSCHUNGSAKTE
Judy Dunn
King's College London (Professor Emerita)
Bekannt für:Grundlegende Beobachtungsforschung, die Geschwisterrivalität und -eifersucht als normale, entwicklungsbedingte Merkmale des Familienlebens etabliert hat
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Wir sind das Versager-Paar der Familie”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ich muss mich heute nicht mit deren Jahr vergleichen.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreibe auf einen Zettel zwei Spalten: „Ihre Neuigkeiten“ und „Unseres bleibt unseres“. Trage in die zweite Spalte drei neutrale Dinge ein, die nichts beweisen müssen, und lege den Zettel danach weg.
Zentrale Befunde
- 1982
Bei der Beobachtung von Familien ab der Geburt eines zweiten Kindes fanden Dunn und Kendrick Rivalität und Eifersucht als normale, nahezu universelle Reaktion, stark geprägt davon, wie unterschiedlich Eltern jedes Kind von Anfang an behandelten. Siblings: Love, Envy, and Understanding ↗
- 1992
Bei der Durchsicht der bisherigen Belege kam Dunn zu dem Schluss, dass die Qualität der Geschwisterbeziehung — wie viel Wärme im Verhältnis zu Rivalität sie trägt — Kontinuität von der frühen Kindheit an zeigt und mit dem breiteren sozialen Verständnis der Kinder zusammenhängt, nicht nur damit, wie gut sie zu Hause miteinander auskommen. Sisters and Brothers ↗