FORSCHUNGSAKTE
Triadische Balance
Triadische Balance ist Heiders Prinzip von 1958: Menschen verfolgen das Muster positiver und negativer Bindungen in Dreierbeziehungen und erleben unausgewogene Konfigurationen als psychische Spannung. Ein Dreieck ist 'balanciert', wenn die Gefühle zusammenpassen (alle drei mögen sich, oder zwei Verbündete teilen eine Abneigung); Unausgewogenheit motiviert, Einstellungen oder Bindungen zu ändern, bis sich das Dreieck auflöst.
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Die beiden stehen sich näher als mir”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Zwei Freunde, die sich verstehen, sind nicht automatisch eine Absage an mich.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Leg dir auf einem Zettel oder in einer Notiz drei Spalten an: „gesehen“, „sofort gedacht“, „offen geblieben“. Trage zu einem einzigen Moment mit den beiden je einen kurzen Stichpunkt ein. Danach klappst du es zu und lässt es liegen.
Wie es im Kopf klingt
Das Skript sagt: 'Wenn wir zu dritt unterwegs sind, ist es angespannt — einer muss gehen, und das bin offensichtlich ich.' Die Balancetheorie sagt: Schiefe Dreiecke erzeugen Spannung in allen Köpfen, und sie lösen sich auf mehrere Arten — auch dadurch, dass alle drei Bindungen stärker werden. Das Unbehagen ist eine Eigenschaft der Form, kein Räumungsbescheid mit deinem Namen darauf.
Quellen: [1] ↗