FORSCHUNGSAKTE
Fritz Heider
University of Kansas
Bekannt für:Die Balancetheorie: warum Dreiecke aus Zu- und Abneigung stabil oder gespannt wirken
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Die beiden stehen sich näher als mir”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Zwei Freunde, die sich verstehen, sind nicht automatisch eine Absage an mich.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Leg dir auf einem Zettel oder in einer Notiz drei Spalten an: „gesehen“, „sofort gedacht“, „offen geblieben“. Trage zu einem einzigen Moment mit den beiden je einen kurzen Stichpunkt ein. Danach klappst du es zu und lässt es liegen.
Zentrale Befunde
- 1946
Einstellungen zu Personen und Objekten organisieren sich in balancierte oder unbalancierte Konfigurationen, und unbalancierte tendieren zur Veränderung — die erste formale Fassung der P-O-X-Triade. Attitudes and Cognitive Organization (Journal of Psychology) ↗
- 1958
Balancierte Dreiecke — in denen Zu- und Abneigungen zusammenpassen — reduzieren psychische Spannung, während unbalancierte dazu motivieren, Einstellungen, Wahrnehmungen oder Beziehungen zu ändern, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. The Psychology of Interpersonal Relations ↗