REALITYWIPE

FORSCHENDE

Die Wissenschaft des Immobilienmakler-Burnouts: Warum der Job dich zum Sündenbock macht

3 die forschenden dahinterDie meisten neuen Immobilienmakler kündigen nicht, weil sie schlecht in ihrem Job sind. Sie kündigen, weil der Job strukturell so gebaut ist, dass er

Stanford University

Lee Ross

Bekannt für:Die Benennung und Dokumentation des fundamentalen Attributionsfehlers — die Tendenz, bei der Beurteilung anderer die persönliche Veranlagung zu überschätzen und situative Kräfte zu unterschätzen

Zentrale Befunde

  1. 1977

    Beobachter unterschätzen systematisch den Einfluss situativer Faktoren und überschätzen den Einfluss persönlicher Veranlagung, wenn sie das Verhalten oder die Ergebnisse einer anderen Person erklären — eine Verzerrung, die Ross den 'fundamentalen Attributionsfehler' nennt.

JPMorgan Chase Institute (founding President and CEO)

Diana Farrell

Bekannt für:Großangelegte Forschung zur Einkommensvolatilität von Haushalten anhand anonymisierter Transaktionsdaten

Zentrale Befunde

  1. 2015

    Bei der Analyse von Millionen anonymisierter Chase-Girokonten fanden Farrell und Greig, dass 84 % der Menschen monatliche Einkommensänderungen von mehr als 5 % erlebten, wobei ein typischer Mittelschichtshaushalt rund 4.800 US-Dollar an liquiden Ersparnissen benötigte, um die Schwankungen zu überstehen, aber nur etwa 3.000 US-Dollar besaß.

  2. 2019

    In einer Folgeuntersuchung der Konten von sechs Millionen Familien von 2013 bis 2018 fanden Farrell, Greig und Yu, dass Familien etwa sechs Wochen Nettoeinkommen an liquiden Mitteln benötigen, um einen typischen gleichzeitigen Einkommenseinbruch und Ausgabenschub zu überstehen, und dass über 60 % der Familien diesen Puffer nicht haben.

Curtin University

Peter E. D. Love

Bekannt für:Die erste eigene empirische Studie zu Burnout bei Wohnimmobilienmaklern, die die Jobstruktur mit emotionaler Erschöpfung verknüpft

Zentrale Befunde

  1. 2011

    Bei einer Befragung von 305 Immobilienmaklern in Westaustralien fanden Love, Goh und Hogg, dass emotionale Erschöpfung mit längeren Arbeitszeiten und geringerem 'Kohärenzgefühl' zusammenhing, während die reine Provisionsvergütung, hohe Autonomie und ständiger zwischenmenschlicher Kundenkontakt als eigener beruflicher Stressor wirkten.

Vollständige Forschungsakte anzeigenAlle Forschenden