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FORSCHENDE

Die Wissenschaft des problematischen Smartphone-Gebrauchs: Warum es selten eine Frage der Willenskraft ist

3 die forschenden dahinter"Ich brauche einfach mehr Disziplin" ist die häufigste Selbstdiagnose für zwanghaftes Handy-Checken — und zugleich die unbrauchbarste. Die Verhaltensw

San Diego State University

Jean M. Twenge

Bekannt für:Groß angelegte generationale Forschung zu Bildschirmzeit, sozialen Medien und psychologischem Wohlbefinden von Jugendlichen, einschließlich dosisabhängiger Analysen aus national repräsentativen US-Stichproben

Zentrale Befunde

  1. 2018

    Analysen national repräsentativer US-Umfragen fanden, dass Bildschirmzeit von Jugendlichen — einschließlich sozialer Medien, elektronischer Geräte und TV — in einem dosisabhängigen Muster mit geringerem psychologischen Wohlbefinden assoziiert war: Gelegenheitsnutzer zeigten keine signifikanten negativen Assoziationen, während Vielnutzer die größten Effekte zeigten.

Stanford University (Persuasive Technology Lab)

B. J. Fogg

Bekannt für:Verhaltensdesign-Forschung darüber, wie Technologiesysteme variable Belohnungspläne und motivationale Auslöser einsetzen, um gewohnheitsmäßige und zwanghafte Nutzungsmuster zu formen

Zentrale Befunde

  1. 2019

    Experimentelle Forschung zu Smartphone-Benachrichtigungen fand, dass das Deaktivieren nicht wesentlicher Push-Benachrichtigungen die Check-Häufigkeit signifikant reduzierte und den Fokus verbesserte — was zeigt, dass die Benachrichtigungsumgebung, nicht der Gerätebesitz an sich, der unmittelbare Treiber zwanghafter Check-Schleifen ist.

Shiraz University

Cyrus Rahimi

Bekannt für:Psychometrische Forschung zu Doomscrolling, einschließlich Entwicklung und Validierung der Doomscrolling-Skala und ihrer Assoziationen mit Persönlichkeitsmerkmalen, psychischer Belastung und Social-Media-Nutzungsmustern

Zentrale Befunde

  1. 2022

    Die Doomscrolling-Skala wurde entwickelt und validiert und misst die Tendenz, negative Nachrichten trotz negativer emotionaler Reaktionen weiter zu konsumieren. Die Skala war unabhängig nach Kontrolle der gesamten Social-Media-Zeit mit Angst, Hoffnungslosigkeit und psychischer Belastung assoziiert, wobei Neurotizismus und Impulsivität als Persönlichkeitskorrelate fungierten.

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