REALITYWIPE

FORSCHENDE

Die Wissenschaft des People-Pleasing: Warum Nein sagen weniger kostet, als dein Gehirn vorhersagt

3 die forschenden dahinterDas People-Pleasing-Skript sagt: Die Freundschaft überlebt nur, solange du weiter Ja sagst, still bleibst und alle bei Laune hältst. Vierzig Jahre Dat

Carnegie Mellon University

Vicki S. Helgeson

Bekannt für:Die Theorie der unmitigated communion — Abgrenzung gesunder Fürsorge von selbst-auslöschender Ausrichtung auf andere

Zentrale Befunde

  1. 1998

    Unmitigated communion — die Ausrichtung auf andere bis zur Ausblendung des Selbst — wird als eigenständige Orientierung mit zwei Komponenten theoretisiert, Überinvolvierung mit anderen und Vernachlässigung des Selbst, und ist mit schlechteren psychischen und körperlichen Gesundheitsergebnissen verbunden.

  2. 2015

    In einer Tagebuchstudie berichteten Personen mit hoher unmitigated communion mehr tägliche zwischenmenschliche Stressoren und Belastung — der Zusammenhang läuft über das alltägliche zwischenmenschliche Verhalten und geringeres Wohlbefinden, nicht über die Fürsorge selbst.

Carnegie Mellon University (at time of key publications)

Heidi L. Fritz

Bekannt für:Die empirische Trennung von unmitigated communion und gewöhnlicher Communion — Selbstvernachlässigung, nicht Fürsorge, sagt Belastung vorher

Zentrale Befunde

  1. 1998

    In Stichproben von Studierenden und Herzpatienten hing unmitigated communion — nicht aber Communion — mit psychischer Belastung zusammen; ihre typischen Verhaltensweisen waren Selbstvernachlässigung und Überinvolvierung in die Probleme anderer.

  2. 1999

    Unmitigated communion ist empirisch von Communion verschieden: Sie korreliert mit einem negativen Selbstbild und der Abhängigkeit von fremder Zustimmung, während Communion mit positiver Beziehungsqualität korreliert — die Konstrukte dürfen nicht zu 'fürsorglich sein' verschmolzen werden.

Cornell University

Vanessa K. Bohns

Bekannt für:Forschung zum Unterschätzungs-Effekt bei Compliance — wie schwer Nein sagen ist und wie schlecht wir fremde und eigene Jas vorhersagen

Zentrale Befunde

  1. 2008

    In Experimental- und Feldstudien unterschätzten Hilfesuchende um bis zu 50 %, wie wahrscheinlich andere einer direkten Bitte zustimmen — weil sie auf die instrumentellen Kosten des Helfens achteten und die sozialen Kosten des Ablehnens zu gering gewichteten.

  2. 2016

    Eine Übersicht über mehr als ein Jahrzehnt an Studien zeigt: Der Unterschätzungs-Effekt ist robust — Angefragte stimmen teils zu, weil Ablehnen sich im Moment unangenehm und teuer anfühlt; dieselbe Unbehaglichkeit, die chronische Ja-Sager beim Ja hält.

Vollständige Forschungsakte anzeigenAlle Forschenden