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FORSCHENDE

Die Wissenschaft der Content-Creator-Angst: Spielautomaten, sozialer Vergleich und der Algorithmus

3 die forschenden dahinter"Warum aktualisiere ich ständig meine Benachrichtigungen?" und "Alle anderen wachsen schneller als ich" — das sind die zwei Sätze, die Content-Creator

Harvard University

B.F. Skinner

Bekannt für:Pionier des operanten Konditionierens und der Verstärkungspläne — seine Entdeckung, dass variable Verstärkungspläne die höchsten und hartnäckigsten Reaktionsraten erzeugen, wurde zur grundlegenden Wissenschaft hinter zwanghaftem Social-Media-Checking und Benachrichtigungssuche

Zentrale Befunde

  1. 1938

    Skinner dokumentierte, dass variable Verstärkungspläne — bei denen Belohnungen nach einer unvorhersehbaren Anzahl von Reaktionen geliefert werden — die höchsten und extinktionsresistentesten Reaktionsraten aller Pläne erzeugen. Organismen werden einen Hebel tausende Male ohne Belohnung drücken, weil der nächste Druck den Verstärker liefern könnte. Dieser auf Follower-Zahlen und Like-Benachrichtigungen angewandte Mechanismus erklärt zwanghaftes Stat-Checking bei Content-Creatorn.

University of Minnesota

Leon Festinger

Bekannt für:Begründung der Theorie des sozialen Vergleichs (1954): Menschen bewerten sich im Vergleich mit anderen, wenn objektive Maßstäbe fehlen.

Zentrale Befunde

  1. 1954

    Menschen haben einen Antrieb, ihre Meinungen und Fähigkeiten zu bewerten; fehlen objektive, nicht-soziale Mittel, bewerten sie sich im Vergleich mit anderen.

  2. 1954

    Vergleiche richten sich bevorzugt auf ähnliche Andere: Je näher uns jemand in Fähigkeit oder Lage ist, desto stärker prägt sein Stand unsere Selbstbewertung — deshalb treffen die Feeds von Gleichaltrigen härter als die von Prominenten.

University of Groningen

Abraham (Bram) Buunk

Bekannt für:Führender Forscher zu sozialen Vergleichsprozessen, dessen Synthese von fünf Jahrzehnten Vergleichsforschung bestätigte, dass Aufwärts-Fähigkeitsvergleiche — der dominante Vergleichstyp in sozialen Medien — Selbstbewertung und Wohlbefinden zuverlässig senken statt zu motivieren

Zentrale Befunde

  1. 2007

    Mit Frederick Gibbons überblickte Buunk fünf Jahrzehnte Sozialvergleichsforschung und schloss: Fähigkeitsvergleiche — insbesondere Aufwärtsvergleiche, bei denen das Vergleichsziel qualifizierter oder erfolgreicher ist — erzeugen konsistent die negativsten selbstbewertenden Ergebnisse. Sie identifizierten auch, dass Online-Umgebungen Vergleiche strukturell nach oben verzerren, indem sie standardmäßig Top-Performer präsentieren, wodurch die Selbstbewertung von Creatorn zu einem systematisch verzerrten Prozess wird.

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