FORSCHUNGSAKTE
Abraham (Bram) Buunk
University of Groningen
Bekannt für:Führender Forscher zu sozialen Vergleichsprozessen, dessen Synthese von fünf Jahrzehnten Vergleichsforschung bestätigte, dass Aufwärts-Fähigkeitsvergleiche — der dominante Vergleichstyp in sozialen Medien — Selbstbewertung und Wohlbefinden zuverlässig senken statt zu motivieren
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Warum ist das gefloppt — es war mein bestes Werk”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Eine Aufrufzahl ist ein Messwert für die Sichtbarkeit am ersten Tag, nicht für die Qualität der Arbeit.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib den Titel deines nächsten Posts auf ein Karteikärtchen, bevor du die Statistik checkst. Eine Woche später: Lies den Titel neu und bewerte die Arbeit selbst, ohne die Zahl zu sehen. Spürst du noch die ursprüngliche Idee?
Zentrale Befunde
- 2007
Mit Frederick Gibbons überblickte Buunk fünf Jahrzehnte Sozialvergleichsforschung und schloss: Fähigkeitsvergleiche — insbesondere Aufwärtsvergleiche, bei denen das Vergleichsziel qualifizierter oder erfolgreicher ist — erzeugen konsistent die negativsten selbstbewertenden Ergebnisse. Sie identifizierten auch, dass Online-Umgebungen Vergleiche strukturell nach oben verzerren, indem sie standardmäßig Top-Performer präsentieren, wodurch die Selbstbewertung von Creatorn zu einem systematisch verzerrten Prozess wird. Social comparisons and occupational stress: The identification–contrast model ↗