REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Leon Festinger

University of Minnesota

Bekannt für:Begründung der Theorie des sozialen Vergleichs (1954): Menschen bewerten sich im Vergleich mit anderen, wenn objektive Maßstäbe fehlen.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Allen aus meiner Schulzeit geht es besser als mir

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Zweitausend kuratierte Schulkontakte sind keine Stichprobe meines Altersjahrgangs.

EIN PRIVATER SCHRITT

Wenn du nächstes Mal jemanden aus der Schulzeit siehst, der etwas zeigt, schreib seinen Namen auf und daneben drei Sachen, die du über sein echtes Leben weißt — oder merkst, dass du sie nicht kennst.

Zentrale Befunde

  1. 1954

    Menschen haben einen Antrieb, ihre Meinungen und Fähigkeiten zu bewerten; fehlen objektive, nicht-soziale Mittel, bewerten sie sich im Vergleich mit anderen. A Theory of Social Comparison Processes

  2. 1954

    Vergleiche richten sich bevorzugt auf ähnliche Andere: Je näher uns jemand in Fähigkeit oder Lage ist, desto stärker prägt sein Stand unsere Selbstbewertung — deshalb treffen die Feeds von Gleichaltrigen härter als die von Prominenten. A Theory of Social Comparison Processes

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