REALITYWIPE

FORSCHENDE

Die Wissenschaft des Promotionsdrucks: Warum die psychische Gesundheitskrise im Doktorat strukturell ist, nicht persönlich

3 die forschenden dahinter"Ich sollte das bewältigen können — alle anderen scheinen okay zu sein" ist der Satz, der Doktoranden daran hindert, zu erkennen, was die Daten tatsäc

University of Texas Health Science Center at San Antonio

Teresa Evans

Bekannt für:Leitautorin der wegweisenden Nature Biotechnology-Studie von 2018, die belegt, dass Doktoranden Depressionen und Angststörungen mit 2,6-facher Rate im Vergleich zu ähnlich gebildeten Bevölkerungsgruppen erleben, und die Qualität der Betreuerbeziehung als primären Wohlbefindensprädiktor identifizierte

Zentrale Befunde

  1. 2018

    Evans et al. befragten 2.279 Doktoranden in 26 Ländern und stellten fest, dass Graduiertenstudierende 2,6-mal häufiger Depressionen und Angststörungen erleben als die allgemeine gebildete Bevölkerung, wobei Work-Life-Balance, Betreuerbeziehung und Karriereaussichten die wichtigsten Prädiktoren sind — und Betreuer im Mentorstil mit Raten vergleichbar der Allgemeinbevölkerung assoziiert sind.

Ghent University

Katia Levecque

Bekannt für:Leitautorin der Research Policy-Studie von 2017, die 3.659 Doktoranden in Flandern befragte, feststellte, dass jeder zweite psychische Belastung erlebt, und die Schnittstelle Arbeit-Familie sowie die Betreuerbeziehung als primäre strukturelle Prädiktoren für die psychische Gesundheit im Doktorat identifizierte

Zentrale Befunde

  1. 2017

    Levecque et al. stellten fest, dass Doktoranden in Flandern deutlich häufiger unter verbreiteten psychischen Störungen leiden als die Allgemeinbevölkerung, hoch­gebildete Angestellte oder Hochschulstudierende — und dass Arbeit-Familie-Konflikt, Betreuerbeziehung und Entscheidungsspielraum die stärksten strukturellen Prädiktoren für psychische Gesundheitsergebnisse von Doktoranden waren.

Georgia State University

Pauline Rose Clance

Bekannt für:Die Benennung des Impostor-Phänomens und die Entwicklung der Clance Impostor Phenomenon Scale

Zentrale Befunde

  1. 1978

    Hochleistende Frauen in einer klinischen Stichprobe von über 150 verharrten in einem 'inneren Erleben intellektueller Hochstapelei' — im Glauben, alle getäuscht zu haben, die sie für intelligent hielten — trotz erworbener Abschlüsse, Auszeichnungen und beruflicher Anerkennung.

  2. 1985

    Die 20 Items umfassende Clance Impostor Phenomenon Scale operationalisierte das Konstrukt über Bewertungsangst, das Abwerten von Lob und die Zuschreibung von Erfolg an Glück — und sie bleibt das meistgenutzte und am besten validierte Messinstrument des Feldes.

  3. 1985

    Clance beschrieb den 'Impostor-Zyklus': Angst vor einer Leistungsaufgabe führt zu Übervorbereitung oder Aufschieben; folgt der Erfolg, wird er Anstrengung oder Glück statt Fähigkeit zugeschrieben — der zugrunde liegende Selbstzweifel überlebt und startet die nächste Runde.

Vollständige Forschungsakte anzeigenAlle Forschenden