FORSCHUNGSAKTE
Andrew K. Przybylski
University of Oxford
Bekannt für:Die Definition und Messung der Angst, etwas zu verpassen (FoMO), und die Erforschung, wie Techniknutzung mit psychologischen Bedürfnissen und Wohlbefinden zusammenhängt
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Wenn ich offline gehe, verpasse ich etwas”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Die Prognose ist noch nicht eingetroffen. Ich bin in dem Raum, in dem ich gerade sitze.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Lege das Handy mit dem Display nach unten auf einen Tisch, stelle einen leeren Becher oder ein Buch darauf als sichtbare Markierung und warte drei Minuten, ohne es anzuheben. Danach notiere nur ein Wort dazu auf einen Zettel.
Zentrale Befunde
- 2013
Entwickelte die erste validierte FoMO-Skala und fand, dass die Angst, etwas zu verpassen, bei Menschen mit am wenigsten erfüllten psychologischen Grundbedürfnissen – Verbundenheit, Kompetenz, Autonomie – am höchsten war, und rahmte FoMO als Signal unerfüllter Bedürfnisse statt bloßer Gewohnheit. Motivational, Emotional, and Behavioral Correlates of Fear of Missing Out ↗
- 2013
In derselben Arbeit war FoMO mit mehr negativem Affekt und problematischen Nutzungsmustern verknüpft – etwa dem Nachsehen beim Essen oder Autofahren – und erklärt, warum der Alarm zwanghaftes Checken antreibt, statt individuelle Willenskraft verantwortlich zu machen. Motivational, Emotional, and Behavioral Correlates of Fear of Missing Out ↗