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FORSCHUNGSAKTE

Fehlermach-Bedenken

Fehlermach-Bedenken ist eine von sechs Facetten in Frost et al.s Multidimensionaler Perfektionismus-Skala und die Dimension, die am konsistentesten mit negativem Affekt, Depression und Angst verknüpft ist. Sie erfasst die Tendenz, Fehler als Beweis persönlichen Versagens zu deuten und hartes Urteil — von sich selbst und anderen — zu antizipieren, wenn die Leistung nicht ausreicht. Forschung unterscheidet sie von hohen persönlichen Standards, die Belastung nicht zuverlässig vorhersagen, wenn die Fehlermach-Bedenken-Komponente fehlt.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Wenn es nicht perfekt ist, ist es wertlos

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Hohe Standards sind brauchbar. Eine Latte, die steigt, sobald ich sie überspringe, ist keine Latte — es ist eine Falle.

EIN PRIVATER SCHRITT

Öffne die letzte Arbeit, die du für ‚nicht gut genug' hieltest. Schreib auf, was daran tatsächlich funktioniert oder denen geholfen hat, für die es gedacht war. Speichere es. Nicht zum Veröffentlichen — zum Unterbrechen des Suchmusters.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Ich habe in dieser Präsentation einen Fehler gemacht — alle haben es gesehen, sie werden es sich merken, es definiert, was ich wert bin.' Die Forschung unterscheidet diese Reaktion vom Lernen aus Fehlern: Die Fehlermach-Bedenken-Facette verknüpft den Fehler mit der Identität, nicht nur mit der Leistung, was die unverhältnismäßige emotionale Reaktion antreibt.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗ · [3] ↗

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