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Die Freundschaftsrezession: Was die Daten wirklich über schrumpfende soziale Kreise zeigen

3 die forschenden dahinterWenn dein inneres Skript sagt 'alle anderen haben einen vollen Freundeskreis und nur meine Freundschaften sind ausgedünnt', widersprechen die Daten. 2

Survey Center on American Life, American Enterprise Institute

Daniel A. Cox

Bekannt für:Umfrageforschung, die die amerikanische 'Freundschaftsrezession' und den steilen Rückgang enger Männerfreundschaften dokumentiert

Zentrale Befunde

  1. 2021

    In der American Perspectives Survey vom Mai 2021 gaben 12 % der Amerikaner an, keine engen Freunde zu haben — gegenüber 3 % 1990 — und die Amerikaner berichteten von weniger engen Freunden, selteneren Gesprächen mit ihnen und weniger persönlicher Unterstützung durch sie als in früheren Jahrzehnten.

  2. 2021

    Männerfreundschaften gingen am stärksten zurück: Der Anteil der Männer mit sechs oder mehr engen Freunden fiel von 55 % 1990 auf 27 % 2021, Männer ohne engen Freund verfünffachten sich von 3 % auf 15 %, und Männer berichteten weit seltener als Frauen, kürzlich emotionale Unterstützung von einem Freund erhalten zu haben.

University of Kansas

Jeffrey A. Hall

Bekannt für:Die Quantifizierung, wie viele gemeinsame Stunden es braucht, um Freundschaften unterschiedlicher Tiefe zu bilden

Zentrale Befunde

  1. 2018

    Bei kürzlich umgezogenen Erwachsenen und Erstsemestern entwickelte sich Freundschaft entlang einer Dosierungskurve: rund 50 gemeinsame Stunden vom Bekannten zum lockeren Freund, etwa 90 bis zum Freund und über 200 bis zum engen Freund.

  2. 2018

    Stunden allein reichten nicht: Nähe wuchs mit Zeit beim Abhängen, Scherzen und in bedeutsamen Gesprächen, während bloß gemeinsam bei der Arbeit oder im Unterricht verbrachte Stunden Kollegen kaum zu Freunden machten.

Duke University and University of Arizona

Miller McPherson

Bekannt für:Die Studie 'Social Isolation in America' von 2006 über schrumpfende Kern-Diskussionsnetzwerke — und die methodische Debatte, die sie auslöste

Zentrale Befunde

  1. 2006

    Mit Smith-Lovin und Brashears verglich er die General Social Surveys von 1985 und 2004 und berichtete, dass die mittlere Zahl der Vertrauten, mit denen Amerikaner wichtige Dinge besprechen, von 2,94 auf 2,08 fiel — wobei die häufigste Antwort von drei Vertrauten 1985 auf null 2004 wechselte.

  2. 2009

    Als Claude Fischer argumentierte, der Isolationsbefund sei wohl ein Erhebungsartefakt, veröffentlichten McPherson und Kollegen eine formelle Erwiderung, die die Analyse verteidigte und zugleich die Grenzen der Daten einräumte — ein Austausch, der die Schwierigkeit der Isolationsmessung im Fachdiskurs verankerte.

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