FORSCHUNGSAKTE
Miller McPherson
Duke University and University of Arizona
Bekannt für:Die Studie 'Social Isolation in America' von 2006 über schrumpfende Kern-Diskussionsnetzwerke — und die methodische Debatte, die sie auslöste
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Ehrlich zu sein würde die Stimmung killen”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ich kann einen ehrlichen Satz sagen und die Stimmung überlebt — sie wird nur echte.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib privat auf, was du beim nächsten Mal hätte sagen können, statt des Witzes. Nicht versenden. Nur aufschreiben. Schau, ob der Satz haltbar ist.
Zentrale Befunde
- 2006
Mit Smith-Lovin und Brashears verglich er die General Social Surveys von 1985 und 2004 und berichtete, dass die mittlere Zahl der Vertrauten, mit denen Amerikaner wichtige Dinge besprechen, von 2,94 auf 2,08 fiel — wobei die häufigste Antwort von drei Vertrauten 1985 auf null 2004 wechselte. Social Isolation in America: Changes in Core Discussion Networks over Two Decades ↗
- 2009
Als Claude Fischer argumentierte, der Isolationsbefund sei wohl ein Erhebungsartefakt, veröffentlichten McPherson und Kollegen eine formelle Erwiderung, die die Analyse verteidigte und zugleich die Grenzen der Daten einräumte — ein Austausch, der die Schwierigkeit der Isolationsmessung im Fachdiskurs verankerte. Reply to Fischer: Models and Marginals — Using Survey Evidence to Study Social Networks ↗