University of Houston
C. Raymond Knee
Bekannt für:Bahnbrechende Forschung zu impliziten Beziehungstheorien — Bestimmungs- und Wachstumsglaube als eigenständige, messbare Dimensionen etabliert, die Beziehungsaufnahme, Coping und Langlebigkeit vorhersagen
Zentrale Befunde
- 1998
Bestimmungs- und Wachstumsglaube sind zwei trennbare implizite Theorien, die Menschen über Beziehungen haben. Bestimmungsgläubige — die erwarten, dass die richtige Beziehung sich ohne Aufwand richtig anfühlt — zeigten nach früher Reibung stärkere Ernüchterung und größeres Ausklinken, während Wachstumsgläubige trotz Schwierigkeiten ihr Engagement aufrecht erhielten. ↗
- 2003
Mit Nanayakkara und Kollegen zeigte Knee, dass Bestimmungsglauben — nicht bloß romantischer Idealismus — spezifisch Vermeidungs-Coping unter Beziehungsstress vorhersagte: Ausklinken statt Probleme lösen, wenn Reibung entstand — ein eigenständiger Mechanismus, der sich von bloßem Pessimismus oder Konfliktvermeidung unterscheidet. ↗
- 2003
Mit Patrick und Lonsbary überblickte Knee die Literatur zu impliziten Beziehungstheorien und stellte fest, dass Bestimmungs- und Wachstumsglaube empirisch trennbare Dimensionen sind — keine Gegenpole eines Spektrums — und dass Wachstumsglaube konsistenter Beziehungspflege-Verhalten und höhere langfristige Zufriedenheit vorhersagte. ↗