REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Linda Babcock

Carnegie Mellon University

Bekannt für:Bahnbrechende Forschung zu Geschlechterunterschieden bei der Verhandlungsinitiierung, die zeigt, dass Männer erste Gehälter viermal häufiger verhandeln als Frauen und sich das zu sechsstelligen Lebensverdienstlücken aufzinst

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Ich kann nicht nach einer Gehaltserhöhung fragen

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Ein Nein bringt mich nur dorthin zurück, wo Schweigen mich ohnehin hält — nur ohne das Dauerkreisen.

EIN PRIVATER SCHRITT

Schreibe auf einen Zettel drei Varianten deiner Gehaltsfrage, streiche die schwächste wieder durch und lies die verbleibende Version einmal laut vor, ohne sie irgendwohin zu schicken.

Zentrale Befunde

  1. 2003

    Mit Sara Laschever synthetisierte Babcock Umfrage- und Experimentaldaten, die zeigen, dass Männer viermal wahrscheinlicher ein erstes Gehalt verhandeln als Frauen, und dass ein einziger un-verhandelter Einstiegslohn sich zu einem Lebensverdienstausfall von mehr als $500.000 aufzinst. Women Don't Ask: Negotiation and the Gender Divide

  2. 2007

    Mit Bowles und McGinn zeigte Babcock, dass Geschlechterunterschiede in Verhandlungsergebnissen erheblich schrumpfen, wenn Frauen klare Informationen darüber erhalten, was verhandelbar ist — was strukturelle Mehrdeutigkeit als Schlüsselbarriere bestätigt, nicht nur interne Psychologie. Ask For It: How Women Can Use the Power of Negotiation to Get What They Really Want

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