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Die Wissenschaft des Lehrer-Burnouts: Warum "Wer's nicht kann, unterrichtet" falsch liegt

Der Spruch, Unterrichten sei das, was man tut, wenn man sonst nichts kann, stammt aus einem Theaterstück von 1903 über Revolutionäre, nicht über Klassenzimmer — und er hat die Daten um ein Jahrhundert überlebt. Was die Forschung tatsächlich zeigt: Lehrkräfte an Schulen berichten die höchste Burnout-Rate aller erfassten Branchen in den USA, fast die Hälfte verlässt den Beruf innerhalb von fünf Jahren, und der 'Lehrermangel', den alle auf zu wenige Berufseinsteiger schieben, ist größtenteils eine Drehtür aus Menschen, die der Job selbst hinausdrängt. So wurde aus einer Statusbeleidigung eine dokumentierte arbeitsmedizinische Krise.

52%der Lehrkräfte an Schulen geben an, sich 'immer' oder 'sehr oft' bei der Arbeit ausgebrannt zu fühlen — die höchste Rate aller Berufsgruppen in Gallups landesweiter Arbeitskräftestudie44%aller Beschäftigten an Schulen berichten von häufigem Burnout — mehr als in jeder anderen von Gallup erfassten US-Branche, einschließlich des Gesundheitswesens94%der Mittelschullehrkräfte in einer distriktübergreifenden Studie berichteten von hohem Stress — fast gleichmäßig aufgeteilt zwischen guter und schlechter Bewältigung, nur 6 % berichteten von niedrigem Stress287,370US-Lehrkräfte verließen in einem einzigen Schuljahr (1999–2000) das Klassenzimmer — die Zahl, mit der die NCTAF den 'Lehrermangel' als im Grunde eine Bindungskrise neu einordnete
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