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FORSCHENDE

Die Wissenschaft der Insomnie-Selbstgespräche: Warum sich anstrengen beim Einschlafen nach hinten losgeht

3 die forschenden dahinterGute Schläfer tun nichts Besonderes, um einzuschlafen — genau darum geht es. Jahrzehnte der Forschung zeigen: Die Skripte, die um 3 Uhr nachts laufen

University of Oxford / University of California, Berkeley

Allison G. Harvey

Bekannt für:Das kognitive Modell der Insomnie — das zeigt, wie Sorgen, Monitoring und die verzerrte Wahrnehmung des Schlafs die Schlaflosigkeit aufrechterhalten.

Zentrale Befunde

  1. 2002

    Schlug vor, dass Insomnie durch übermäßige negativ getönte kognitive Aktivität aufrechterhalten wird: Sorgen lösen Erregung und selektive Aufmerksamkeit aus, die die Schlafwahrnehmung verzerren und weitere Sorgen nähren.

  2. 2003

    Dokumentierte mit Catherine Greenall katastrophisierende Sorgen bei primärer Insomnie: Nächtliche Gedanken eskalieren schrittweise zu Worst-Case-Konsequenzen für den Tag.

  3. 2007

    Zeigte mit Tang und Schmidt experimentell, dass angewiesenes Uhren-Monitoring bei Menschen mit Insomnie mehr schlafbezogene Sorgen und längere Einschlafzeiten verursacht.

University of Glasgow / University of Oxford

Colin A. Espie

Bekannt für:Der Aufmerksamkeit–Intention–Anstrengung-Pfad — die formale Erklärung, warum Einschlafen-Wollen den Schlaf blockiert.

Zentrale Befunde

  1. 2002

    Rahmte in einem einflussreichen Review persistente Insomnie als Versagen des normalerweise automatischen Schlafprozesses und begründete psychologische statt rein behavioraler Erklärungen ihrer Persistenz.

  2. 2006

    Schlug mit Kollegen den Aufmerksamkeit–Intention–Anstrengung-Pfad vor: Selektive Aufmerksamkeit auf den Schlaf, explizite Schlafabsicht und Schlafanstrengung hemmen die Schlaf-Wach-Automatik und entwickeln die psychophysiologische Insomnie.

Karolinska Institutet

Markus Jansson-Fröjmark

Bekannt für:Metaanalytische Evidenz zu Einzelkomponenten der Insomniebehandlung — einschließlich paradoxer Intention und Stimuluskontrolle.

Zentrale Befunde

  1. 2022

    Leitete das erste systematische Review mit Metaanalyse zur paradoxen Intention bei Insomnie und fand große Verbesserungen zentraler Insomniesymptome gegenüber passiven Vergleichsgruppen.

  2. 2024

    Leitete ein systematisches Review mit Metaanalyse zur Stimuluskontrolle als eigenständiger Insomnie-Intervention und stützte damit das Protokoll der Bootzin-Linie für sich genommen.

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