Princeton University
Daniel Kahneman
Bekannt für:Prospect Theory (mit Amos Tversky) — feststellend, dass Verluste etwa doppelt so schwer wiegen wie äquivalente Gewinne, grundlegend für das Verständnis verlustgetriebenen Chasings beim Glücksspiel
Zentrale Befunde
- 1974
Mit Tversky beschrieb Kahneman die Repräsentativitätsheuristik in Science und zeigte, wie Menschen die Wahrscheinlichkeit anhand der Ähnlichkeit mit Stereotypen beurteilen, statt anhand von Basisraten — die kognitive Grundlage des Spieler-Fehlschlusses. ↗
- 1979
Kahneman und Tverskys Prospect Theory begründete das Verlustaversions-Verhältnis: Subjektiv schmerzen Verluste etwa doppelt so stark, wie äquivalente Gewinne sich gut anfühlen — ein Befund, der den asymmetrischen Drang zum Verluste-Nachverfolgen beim Glücksspiel direkt quantifiziert. ↗