NYU Robert F. Wagner Graduate School of Public Service
Jonathan Morduch
Bekannt für:Mitbegründung des U.S.-Financial-Diaries-Projekts und der Nachweis, dass Einkommensvolatilität — nicht nur das Einkommensniveau — finanziellen Stress antreibt
Zentrale Befunde
- 2015
Findet mit Anthony Hannagan, dass Financial-Diaries-Haushalte im Schnitt 2,7 Einkommensspitzen und 2,7 Einbrüche pro Jahr hatten, jeweils etwa die Hälfte eines typischen Monatseinkommens — und dass Jobverlust und Jobwechsel diese Volatilität fast nicht erklärten. ↗
- 2017
Dokumentiert mit Rachel Schneider in The Financial Diaries, wie Familien aller Einkommensniveaus Volatilität durch ständiges, größtenteils unsichtbares Jonglieren mit Rechnungen, Krediten und Ersparnissen bewältigen — nicht einfach durch mehr Verdienst. ↗
- 2017
Zeigt, dass für Haushalte über 150 % der Armutsgrenze das Glätten der einkommensinternen Schwankungen — die alltäglichen Spitzen und Einbrüche — Armutsepisoden um etwa die Hälfte reduzieren würde, unabhängig von jeder Änderung des jährlichen Durchschnittseinkommens. ↗