FORSCHUNGSAKTE
Jonathan Morduch
NYU Robert F. Wagner Graduate School of Public Service
Bekannt für:Mitbegründung des U.S.-Financial-Diaries-Projekts und der Nachweis, dass Einkommensvolatilität — nicht nur das Einkommensniveau — finanziellen Stress antreibt
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Eine ruhige Woche bedeutet, dass alles auseinanderfällt”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ruhige Wochen sind Teil der natürlichen Struktur, kein Urteil über meine nächsten drei Monate.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Öffne ein privates Dokument. Schreibe auf: Wie viele Wochen mit weniger als zwei neuen Anfragen hattest du in den letzten vier Monaten? Wie oft kam Ruhe vor einem guten Monat? Lese diese Muster, ohne sie zu teilen — nur für dich selbst.
Zentrale Befunde
- 2015
Findet mit Anthony Hannagan, dass Financial-Diaries-Haushalte im Schnitt 2,7 Einkommensspitzen und 2,7 Einbrüche pro Jahr hatten, jeweils etwa die Hälfte eines typischen Monatseinkommens — und dass Jobverlust und Jobwechsel diese Volatilität fast nicht erklärten. Income Gains and Income Volatility: Household Evidence from the US Financial Diaries ↗
- 2017
Dokumentiert mit Rachel Schneider in The Financial Diaries, wie Familien aller Einkommensniveaus Volatilität durch ständiges, größtenteils unsichtbares Jonglieren mit Rechnungen, Krediten und Ersparnissen bewältigen — nicht einfach durch mehr Verdienst. The Financial Diaries: How American Families Cope in a World of Uncertainty ↗
- 2017
Zeigt, dass für Haushalte über 150 % der Armutsgrenze das Glätten der einkommensinternen Schwankungen — die alltäglichen Spitzen und Einbrüche — Armutsepisoden um etwa die Hälfte reduzieren würde, unabhängig von jeder Änderung des jährlichen Durchschnittseinkommens. In and Out of Poverty: Episodic Poverty and Income Volatility in the U.S. Financial Diaries ↗