REALITYWIPE

FORSCHENDE

Die Wissenschaft der Gründer-Untergangs-Signale: Warum eine schlechte Woche wie das Ende wirkt

3 die forschenden dahinter"Das war's — die Firma stirbt" ist ein Gedanke, den die meisten Gründer nach einer einzigen schlechten Woche hatten. Die Wissenschaft sagt etwas wenig

Florida State University

Roy F. Baumeister

Bekannt für:Ego-Depletion-Theorie — Etablierung, dass Selbstkontrolle aus einer begrenzten Ressource schöpft, die Stress und Regulierungsanstrengung verbrauchen, und Menschen anfälliger für automatische Gewohnheiten einschließlich Rauchen hinterlässt

Zentrale Befunde

  1. 1998

    Selbstkontrolle ist eine begrenzte Ressource. Wenn sie durch Ego-Depletion (durch Stress, Entscheidungsfindung oder emotionale Unterdrückung) verbraucht wird, scheitern nachfolgende Selbstregulationsakte häufiger — was die physiologische Vorbedingung für das Aktivieren selbstbefreiender Überzeugungen etabliert.

University of California, San Francisco

Michael A. Freeman

Bekannt für:Empirische Forschung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen unter Unternehmern — mit Raten deutlich über Vergleichsgruppen ohne Unternehmertätigkeit in Depression, ADHS, bipolarer Störung, Suchterkrankungen und Angst

Zentrale Befunde

  1. 2019

    Freeman und Kollegen fanden, dass rund 49 % der 242 befragten Unternehmer mindestens eine lebenslange psychische Erkrankung selbst berichteten — deutlich höhere Raten als 93 Vergleichspersonen — umfassend Depression (30 %), ADHS (29 %), bipolare Störung (11 %), Suchterkrankungen (12 %) und Angst (27 %). Die Autoren betonen, dass die kausale Richtung komplex ist, keine simple Behauptung, dass diese Erkrankungen unternehmerischen Erfolg verursachen oder blockieren.

University of Tennessee

Melissa S. Cardon

Bekannt für:Empirische Forschung zur unternehmerischen Leidenschaft — zeigend, dass der intensive positive Affekt, den Gründer für ihr Vorhaben empfinden, höhere Persistenz und Leistung vorhersagt, aber auch höhere emotionale Volatilität, was bedeutet, dass dieselbe Intensität, die Gründen antreibt, die Reaktion auf negative Signale verstärkt

Zentrale Befunde

  1. 2015

    Mit Christopher Kirk fand Cardon, dass unternehmerische Leidenschaft — intensiver identitätsbasierter Affekt gegenüber dem Unternehmen — sowohl höhere Leistung als auch höhere emotionale Volatilität vorhersagte. Der Befund rahmt emotionale Instabilität bei Gründern nicht als Temperamentsdefekt um, sondern als vorhersagbare Konsequenz hohen positiven Engagements, das auch die Verarbeitung negativer Signale verstärkt.

Vollständige Forschungsakte anzeigenAlle Forschenden