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FORSCHENDE

Die Wissenschaft hinter dem 'Erbsenzähler': Stereotypbedrohung, ethischer Druck und der unsichtbare Sieg

3 die forschenden dahinter'Ich bin nur ein Erbsenzähler' ist eine der inhaltlich geladensten beruflichen Selbstgespräche in jedem Bereich — und Forschung zeigt, dass sie echtes

London School of Hygiene and Tropical Medicine

Geoffrey Rose

Bekannt für:Epidemiologe, der das Präventionsparadox formulierte: Die Intervention mit dem größten Bevölkerungsnutzen erzeugt am wenigsten sichtbares individuelles Verdienst, weil verhinderte Ergebnisse keine beobachtbare Spur hinterlassen

Zentrale Befunde

  1. 1992

    Rose artikulierte das Präventionsparadox in der Bevölkerungsgesundheit: Eine Präventionsmaßnahme, die der Gemeinschaft große Vorteile bringt, bietet dem einzelnen Teilnehmer wenig, was bedeutet, dass die Menschen, die am meisten von Prävention profitieren, systematisch unsichtbar sind.

  2. 2001

    In einem Nachdruck und einer Erweiterung seiner grundlegenden Arbeit zeigte Rose, dass Präventionsstrategien, die die gesamte Risikoverteilung einer Bevölkerung verschieben, gezielte Hochrisiko-Strategien im aggregierten Einfluss übertreffen.

Stanford University

Claude M. Steele

Bekannt für:Sozialpsychologe, der die Stereotypbedrohungstheorie entwickelte — die Erkenntnis, dass das Bewusstsein eines negativen Gruppenstereotyps kognitive Belastung erzeugt, die die Leistung bei stereotyprelevanten Aufgaben beeinträchtigt

Zentrale Befunde

  1. 1995

    Mit Joshua Aronson demonstrierte Steele, dass schwarze Collegestudenten, die vor einem standardisierten Test an ein rassistisches Stereotyp erinnert wurden, messbar schlechter abschnitten als gematchte Kontrollpersonen, die nicht mit dem Stereotyp geprimt wurden.

Case Western Reserve University

Timothy J. Fogarty

Bekannt für:Organisationsforscher in der Wirtschaftsprüfung, der die Berufssstress-Architektur der Prüfungsarbeit dokumentierte — und zeigte, dass Rollenkonflikt zwischen Unabhängigkeit und Mandantenservice, nicht Persönlichkeit oder Qualifikationslücken, Burnout und Fluktuation in Big-4-Umgebungen antreibt

Zentrale Befunde

  1. 2000

    Mit einem validierten Berufssstressinventar, das auf Personal in der Wirtschaftsprüfung angewendet wurde, fanden Fogarty, Singh und Kollegen, dass Rollenkonflikt, Rollenmehrdeutigkeit und Arbeitsüberlastung die drei dominanten Stressoren waren.

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