REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Teresa M. Amabile

Brandeis University, later Harvard Business School

Bekannt für:Experimente, die zeigen, dass erwartete Bewertung und Überwachung Kreativität senken, sowie das Prinzip der intrinsischen Motivation der Kreativität

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Ich bin eigentlich gar nicht kreativ

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Kreativ ist etwas, das ich tue, nicht etwas, das ich bin.

EIN PRIVATER SCHRITT

Öffne ein unfertiges Projekt und verändere genau eine Sache daran. Speichere es. Das zählt.

Zentrale Befunde

  1. 1979

    Teilnehmende, die Collagen in Erwartung einer Expertenbewertung anfertigten, schufen Werke, die als deutlich weniger kreativ beurteilt wurden als die von Teilnehmenden ohne Bewertungserwartung — allein die Erwartung eines Urteils reichte, um Kreativität zu senken. Effects of External Evaluation on Artistic Creativity

  2. 1983

    The Social Psychology of Creativity legt das Prinzip der intrinsischen Motivation dar: Kreativität gedeiht durch Interesse und Freude an der Arbeit selbst, und extrinsische Beschränkungen wie erwartete Bewertung untergraben sie tendenziell. Das Buch führt zudem die konsensuelle Beurteilungstechnik zur Kreativitätsmessung ein. The Social Psychology of Creativity

  3. 1990

    Zeigte mit Goldfarb und Brackfield, dass Überwachung — das bloße Beobachtetwerden bei der Arbeit — die Kreativität ebenso senkt wie erwartete Bewertung, und verortete den Kreativitätseinbruch in der sozialen Situation statt in der Person. Social Influences on Creativity: Evaluation, Coaction, and Surveillance

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