FORSCHUNGSAKTE
Nicholas Bloom
Stanford University
Bekannt für:Pionier der wirtschaftswissenschaftlichen WFH-Forschung, bekannt vor allem für ein wegweisendes randomisiertes kontrolliertes Experiment bei Ctrip, das gleichzeitig Produktivitätsgewinne und Beförderungsstrafen für Remote-Mitarbeiter nachwies — und damit Nähe-Bias als messbaren Karrieremechanismus etablierte
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Niemand weiß, was ich den ganzen Tag mache”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Der Nähe-Bias ist real — meine Aufgabe ist es, Ergebnisse zu dokumentieren und präsent zu machen, nicht meine Anwesenheit zu theatralisieren.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Öffne eine Datei oder ein Projekt, das du in den letzten zwei Wochen fertig gemacht hast, ohne vorher zu prüfen, ob jemand es bemerkt hat — und notiere eine Eigenschaft davon, die unverändert da ist.
Zentrale Befunde
- 2015
In einem randomisierten kontrollierten Experiment mit 255 Call-Center-Mitarbeitern bei Ctrip stellten Bloom und Kollegen fest, dass Remote-Mitarbeiter 13 % produktiver waren als ihre Bürokollegen — aber ungefähr halb so häufig befördert wurden, womit erstmals gezeigt wurde, dass Nähe zu Führungskräften eine Karriereressource unabhängig von der Leistungserbringung ist. Does working from home work? Evidence from a Chinese experiment ↗
- 2022
In einem Journal of Economic Perspectives-Review, der ein Jahrzehnt WFH-Forschung zusammenfasst, stellte Bloom fest, dass vollständige Remote-Arbeit Koordinationskapital und Mentoring kürzt — besonders für Junior-Mitarbeiter —, während hybride Arrangements mit zwei bis drei Bürotagen Karrierenetzwerke weitgehend erhalten, ohne die Isolationskosten des Vollzeit-Remote. Damit wird die Karrierestrafe der Remote-Arbeit als strukturell und behebbar, nicht als inhärent gerahmt. How working from home works out ↗