FORSCHUNGSAKTE
Erica J. Boothby
Cornell University (at publication); later University of Pennsylvania
Bekannt für:Die Dokumentation der Liking Gap — der systematischen Unterschätzung, wie sehr Gesprächspartner uns mögen
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Es ist zu spät, um echte Freunde zu finden”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Die gleiche Mechanik funktioniert noch: regelmäßige Zeit führt zu Nähe. Die Schule hat mir nur die Logistik abgenommen.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Nennen Sie sich selbst eine Aktivität, die Sie wöchentlich machen, und beobachten Sie, wer darin regelmäßig neben Ihnen auftaucht. Schreiben Sie den Namen auf. Das ist Ihr Ausgangspunkt.
Zentrale Befunde
- 2018
Nach Gesprächen unterschätzten Menschen systematisch, wie sehr ihre Gegenüber sie mochten und ihre Gesellschaft genossen — eine Lücke, teils getrieben von harter Selbstbeurteilung der eigenen Gesprächsleistung, gleichermaßen vorhanden in kurzen, mittleren und langen Gesprächen. The Liking Gap in Conversations: Do People Like Us More Than We Think? ↗
- 2018
Die Lücke war kein bloßer Erste-Eindrücke-Effekt: Erstsemester, die über ein Studienjahr mit einem Wohnheim-Mitbewohner begleitet wurden, unterschätzten monatelang weiter, wie sehr dieser Mitbewohner sie mochte. The Liking Gap in Conversations: Do People Like Us More Than We Think? ↗
- 2021
Mit Kollegen zeigte sie, dass die Liking Gap über Zweiergespräche hinausgeht: In kleinen Gruppen und Ingenieurteams unterschätzten Mitglieder, wie sehr ihre Teamkollegen sie mochten, und größere Lücken hingen mit weniger Bereitschaft zusammen, offen zu sprechen und zu kooperieren. The liking gap in groups and teams ↗