FORSCHUNGSAKTE
David M. Clark
University of Oxford
Bekannt für:Das kognitive Modell der sozialen Angst und die darauf aufbauende kognitive Therapie, geprüft in randomisierten kontrollierten Studien
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Alle werden sehen, wie ich zittere”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Das Publikum bekommt die Worte. Das Zittern läuft nur auf meinem Privatkanal.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Sieh dir in den nächsten zwei Tagen eine Video einer Person an, die vor einer Gruppe spricht, und achte darauf, ob du Zittern in der Hand bemerken kannst oder ob du stattdessen zuhörst. Schreib auf, was du wirklich wahrgenommen hast.
Zentrale Befunde
- 1995
Schlug mit Adrian Wells vor, dass soziale Angst durch selbstfokussierte Aufmerksamkeit, verzerrte Selbstbilder, Sicherheitsverhalten und Prä-/Post-Ereignis-Verarbeitung aufrechterhalten wird — nicht durch objektiv schlechte Leistung. A cognitive model of social phobia (in Heimberg et al., Social Phobia) ↗
- 2003
In einer randomisierten Studie übertraf die auf diese Aufrechterhaltungsprozesse zielende kognitive Therapie Fluoxetin plus Selbstexposition bei generalisierter sozialer Phobie. Cognitive therapy versus fluoxetine in generalized social phobia: a randomized placebo-controlled trial ↗
- 2006
Die kognitive Therapie der sozialen Phobie — Sicherheitsverhalten aufgeben, Aufmerksamkeit nach außen richten, Videofeedback — schlug Exposition plus angewandte Entspannung in einem direkten randomisierten Vergleich. Cognitive therapy versus exposure and applied relaxation in social phobia: a randomized controlled trial ↗