FORSCHUNGSAKTE
Daniel M. Wegner
Harvard University
Bekannt für:Forschung zur Gedankenunterdrückung und die Theorie der ironischen Prozesse — warum der Versuch, an etwas nicht zu denken, nach hinten losgeht
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Sie liebten ihren Ex mehr als mich”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ich vergleiche mein vollständiges Leben mit ihr mit einer Geschichte, die ich über einen Menschen erfunden habe, den ich nie kannte. Das ist keine Information.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib drei konkrete Dinge auf, die dein Partner in dieser Woche für dich gewählt hat oder getan hat — nicht Gefühle, sondern sichtbare Handlungen. Vergleich das mit deinen erfundenen Geschichten über die Ex.
Zentrale Befunde
- 1987
In den ursprünglichen 'weißer Bär'-Studien erlebten Menschen, die angewiesen wurden, einen Gedanken fünf Minuten lang zu unterdrücken, danach ein stärkeres Wiederaufflammen dieses Gedankens als Menschen, die ihn von Anfang an frei denken durften. Paradoxical Effects of Thought Suppression ↗
- 1994
Die Theorie der ironischen Prozesse besagt, dass mentale Kontrolle auf einem Überwachungsprozess beruht, der ständig nach dem unerwünschten Gedanken sucht — was diesen Gedanken paradoxerweise aktiv und leicht abrufbar hält, besonders wenn Aufmerksamkeit oder Willenskraft anderweitig beansprucht sind. Ironic Processes of Mental Control ↗