REALITYWIPE

FORSCHENDE

Die Wissenschaft des Tall-Poppy-Syndroms: Warum Freunde deinen Erfolg untergraben — und warum du lernst, ihn zu verbergen

3 die forschenden dahinter"Werden Sie bloß nicht zu groß für Ihre Stiefel" und "Für wen hält sie sich eigentlich?" fühlen sich wie vereinzelte Sticheleien an. Die Forschung erz

The Tallest Poppy Research Initiative, Canada

Rumina Billan

Bekannt für:The Tallest Poppy Forschung: Dokumentation von Tall-Poppy-Beschneidungen unter berufstätigen Frauen in Kanada, Identifizierung von Freunden als Hauptquelle und Meilenstein-Verbergen als dominante erlernte Abwehrstrategie

Zentrale Befunde

  1. 2022

    Freunde — nicht Kollegen, Vorgesetzte oder Familienmitglieder — sind die häufigste Einzelquelle für Tall-Poppy-Beschneidungen bei berufstätigen Frauen, ein Befund, der die verbreitete Annahme widerlegt, dass kompetitive berufliche Umfelder der primäre Schauplatz für Erfolgssuppression sind.

  2. 2022

    Meilenstein-Verbergen — das aktive Verbergen von Leistungen und Erfolgen vor dem sozialen Umfeld, um einer Beschneidung zuvorzukommen — ist die dominante erlernte Abwehrstrategie, die bei Frauen dokumentiert wurde, die Tall-Poppy-Dynamiken erleben, und stellt ein selbstschweigendes Muster mit messbaren Wohlbefindenskosten dar.

Flinders University, Australia

Norman T. Feather

Bekannt für:Wegweisende psychologische Forschung zum Tall-Poppy-Syndrom, Schadenfreude und der Rolle von Ressentiments in Reaktionen auf Hochleistende, die als nicht verdient wahrgenommen werden

Zentrale Befunde

  1. 1994

    Etablierte das Tall-Poppy-Syndrom als messbares psychologisches und einstellungsmäßiges Phänomen und zeigte, dass Ressentiments gegenüber Hochleistenden — und Freude an deren Fall — eine systematische Reaktion sind, die mit Wahrnehmungen von Verdienst und Arroganz zusammenhängt, nicht mit zufälliger Grausamkeit.

  2. 2005

    Mit Nairn fand er, dass Tall-Poppy-Einstellungen in Australien und Neuseeland bedeutsam mit egalitärer nationaler Identität zusammenhängen — Menschen, die sich stark mit den egalitären Werten ihrer Nation identifizieren, zeigen größere Zustimmung zur Beschneidung von Auffälligen, was das Syndrom in kultureller Identität sowie individueller Psychologie verortet.

University of Kentucky

Richard H. Smith

Bekannt für:Forschung zu Neid, Schadenfreude und sozialem Vergleich — einschließlich des Befunds, dass wahrgenommene Ähnlichkeit mit einem erfolgreichen Ziel Neid verstärkt, was erklärt, warum Gleichgestellte und Freunde sich durch den Erfolg des anderen eher bedroht fühlen

Zentrale Befunde

  1. 2000

    Zeigte, dass wahrgenommene Ähnlichkeit zwischen der neidischen Person und dem beneideten Ziel ein entscheidender Neid-Verstärker ist — je ähnlicher wir jemandem sind, der dort erfolgreich ist, wo wir uns ebenfalls bemühen, desto schmerzhafter und bedrohlicher wird der Vergleich, was direkt erklärt, warum Tall-Poppy-Beschneidungen in Peer- und Freundesgruppen konzentriert sind und nicht unter Fremden.

Vollständige Forschungsakte anzeigenAlle Forschenden