FORSCHUNGSAKTE
Norman T. Feather
Flinders University, Australia
Bekannt für:Wegweisende psychologische Forschung zum Tall-Poppy-Syndrom, Schadenfreude und der Rolle von Ressentiments in Reaktionen auf Hochleistende, die als nicht verdient wahrgenommen werden
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Wenn ich Erfolg habe, verliere ich meine Freunde”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Eine Freundschaft, die meine Bescheidenheit verlangt und meine Erfolge bestraft, verlangt einen Preis, den ich nicht zahle.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib eine private Notiz deiner letzten echten Erfolgsgeschichte auf — nicht gekürzt, nicht entschuldigt, so wie ein Mentor sie lesen würde. Speichern reicht. Niemandem zeigen.
Zentrale Befunde
- 1994
Etablierte das Tall-Poppy-Syndrom als messbares psychologisches und einstellungsmäßiges Phänomen und zeigte, dass Ressentiments gegenüber Hochleistenden — und Freude an deren Fall — eine systematische Reaktion sind, die mit Wahrnehmungen von Verdienst und Arroganz zusammenhängt, nicht mit zufälliger Grausamkeit. Attitudes toward High Achievers and Reactions to their Fall: Theory and Research concerning Tall Poppies ↗
- 2005
Mit Nairn fand er, dass Tall-Poppy-Einstellungen in Australien und Neuseeland bedeutsam mit egalitärer nationaler Identität zusammenhängen — Menschen, die sich stark mit den egalitären Werten ihrer Nation identifizieren, zeigen größere Zustimmung zur Beschneidung von Auffälligen, was das Syndrom in kultureller Identität sowie individueller Psychologie verortet. Resentment, Envy, Schadenfreude, and Sympathy: Effects of Own and Other's Deserving and Emotional Responses ↗