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FORSCHENDE

Die Wissenschaft des 'Der zählt nicht': Wie selbstbefreiende Überzeugungen den Letzter-Zug-Loop antreiben

4 die forschenden dahinter'Nur diese eine — es war ein schrecklicher Tag' und 'die Regeln gelten heute Nacht nicht' fühlen sich im Moment wie harmlose Stressentlastung an. Die

Iowa State University

Frederick X. Gibbons

Bekannt für:Sozialvergleich und Risikowahrnehmung bei Rauchern — zeigend, dass Raucher ihr persönliches Gesundheitsrisiko im Verhältnis zu Populationsdaten systematisch unterschätzen, wobei der Effekt bei stärkeren, abhängigeren Rauchern ausgeprägter ist

Zentrale Befunde

  1. 1997

    Raucher bewerten ihr persönliches Gesundheitsrisiko durch Rauchen als niedriger als Populationsstatistiken rechtfertigen. Diese optimistische Selbstbefreiung wird nicht durch Unkenntnis der Risiken erklärt — sie ist motivierte Kognition, die bei stärkeren und abhängigeren Rauchern stärker ist.

University of Oregon / Decision Research

Paul Slovic

Bekannt für:Die Affektheuristik — zeigend, dass Menschen unter emotionaler Last von analytischer zu affektiver Risikobearbeitung wechseln, was erklärt, warum sich 'nur eine' für jemanden, der analytisch weiß, dass Rauchen schädlich ist, wie nahezu null Risiko anfühlen kann

Zentrale Befunde

  1. 2001

    Risikowahrnehmung operiert auf zwei Wegen: analytisch (bewusst, statistisch) und affektiv (schnell, emotionsgesteuert). Unter emotionaler Last dominiert der affektive Weg — der Momentrisiko sich niedriger anfühlen lässt, als das bedachte analytische Urteil es einschätzen würde, unabhängig davon, was die Person weiß.

Florida State University

Roy F. Baumeister

Bekannt für:Ego-Depletion-Theorie — Etablierung, dass Selbstkontrolle aus einer begrenzten Ressource schöpft, die Stress und Regulierungsanstrengung verbrauchen, und Menschen anfälliger für automatische Gewohnheiten einschließlich Rauchen hinterlässt

Zentrale Befunde

  1. 1998

    Selbstkontrolle ist eine begrenzte Ressource. Wenn sie durch Ego-Depletion (durch Stress, Entscheidungsfindung oder emotionale Unterdrückung) verbraucht wird, scheitern nachfolgende Selbstregulationsakte häufiger — was die physiologische Vorbedingung für das Aktivieren selbstbefreiender Überzeugungen etabliert.

Swansea University

Andrew C. Parrott

Bekannt für:Forschung zum Paradox von Rauchen und Stress — zeigend, dass Rauchers Ausgangsangst höher ist als die von Nichtrauchern, und die scheinbare Stressentlastung durch eine Zigarette ist größtenteils Umkehrung der Nikotinentzugsangst

Zentrale Befunde

  1. 1999

    Regelmäßige Raucher berichten von höherer Ausgangsangst als Nichtraucher. Die scheinbare Stressentlastung durch Rauchen ist hauptsächlich die Umkehrung der Inter-Zigaretten-Entzugsangst — kein netto anxiolytischer Effekt. Die Überzeugung 'Rauchen lindert meinen Stress' ist eine Erzählung, die durch den Sucht-Kreislauf erzeugt wird, kein zutreffender pharmakologischer Bericht.

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