REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Susan Nolen-Hoeksema

Yale University

Bekannt für:Die Response-Styles-Theorie — der Nachweis, dass Rumination gedrückte Stimmung verlängert und vertieft

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Wir müssen es nur noch einmal durchsprechen

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Wir können noch eine Runde drehen und dann schauen, was davon wirklich offen ist.

EIN PRIVATER SCHRITT

Nimm ein Blatt oder die Notizen-App und liste genau drei Punkte auf, die du mit „noch einmal durchsprechen“ meinst. Streiche alles, was nur Wiederholung ist, und markiere den einen Punkt, der tatsächlich offen bleibt. Danach leg das Blatt weg.

Zentrale Befunde

  1. 1991

    Die typischen Reaktionen auf gedrückte Stimmung prägen deren Verlauf: Wer ruminiert — sich passiv und wiederholt auf die eigenen Symptome und deren mögliche Ursachen und Folgen konzentriert —, erlebt längere und schwerere Episoden gedrückter Stimmung als Menschen, die sich ablenken oder handeln. Responses to Depression and Their Effects on the Duration of Depressive Episodes

  2. 2008

    Zwei Jahrzehnte Evidenz, gebündelt in 'Rethinking Rumination', zeigen: Rumination sagt den Beginn von Depression voraus, verstärkt negatives Denken, beeinträchtigt Problemlösen und zielgerichtetes Handeln und untergräbt soziale Unterstützung — obwohl Ruminierer glauben, das Grübeln verschaffe ihnen Einsicht. Rethinking Rumination

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