FORSCHUNGSAKTE
Georg Simmel
University of Berlin
Bekannt für:Begründung der Soziologie der Triade: der Nachweis, dass Dreiergruppen anderen Regeln folgen als Paare
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Sie haben eine Chatgruppe angefangen, in der ich nicht drin bin”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Eine Gruppe, in der ich nicht bin, ist ein Chat — kein Urteil über mich.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Liste privat und nur aus dem Gedächtnis jeden eigenen Chat auf, den du bereits einzeln mit jeder Person aus dieser Gruppe teilst — nichts verschickt, nur deine eigene Zählung.
Zentrale Befunde
- 1908
Der Übergang von der Dyade zur Triade verändert die Gruppe qualitativ: Mit drei Personen werden Koalitionen 'zwei gegen einen' und Untergruppenbildung strukturell möglich, was die Interdependenz verstärkt. Soziologie: Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung ↗
- 1908
Triaden erzeugen den 'tertius gaudens' — einen Dritten, der von Konkurrenz oder Spaltung zwischen den anderen beiden profitieren kann — eine Rolle, die es in einem Paar schlicht nicht geben kann. Simmel's Treatise on the Triad (1908) — Journal of Institutional Economics review ↗