FORSCHUNGSAKTE
Dena M. Bravata
Stanford University School of Medicine
Bekannt für:Die Leitung der ersten systematischen Übersichtsarbeit zu Prävalenz, Prädiktoren und Behandlung des Impostor-Syndroms
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Sie werden merken, dass ich ein Hochstapler bin”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ich sammele Belege. Die Belege sagen: Ich liefere.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Öffne heute ein Notizfeld oder einen Zettel und schreibe drei ganz konkrete Belege aus den letzten 48 Stunden auf: eine erledigte Aufgabe, eine klare Entscheidung, ein gelöstes Detail. Nur notieren, nicht bewerten.
Zentrale Befunde
- 2020
Über 62 Studien und 14.161 Teilnehmende hinweg reichten die Prävalenzschätzungen des Impostor-Syndroms von 9 % bis 82 % — maßgeblich bestimmt davon, welches Screening-Instrument und welchen Cutoff die jeweilige Studie nutzte. Prevalence, Predictors, and Treatment of Impostor Syndrome: a Systematic Review ↗
- 2020
Impostor-Gefühle waren bei Männern wie Frauen und über Altersgruppen hinweg verbreitet, traten häufig komorbid mit Depression und Angst auf und waren mit beeinträchtigter Arbeitsleistung und Burnout assoziiert. Prevalence, Predictors, and Treatment of Impostor Syndrome: a Systematic Review ↗
- 2020
Trotz mehr als vier Jahrzehnten Forschung fand die Übersichtsarbeit keine veröffentlichten Studien, die irgendeine Behandlung des Impostor-Syndroms untersuchten — eine Lücke, die die Autoren ausdrücklich benannten. Prevalence, Predictors, and Treatment of Impostor Syndrome: a Systematic Review ↗