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FORSCHUNGSAKTE

Sozial verordneter Perfektionismus

Sozial verordneter Perfektionismus ist die Wahrnehmung, dass bedeutende andere — Familie, Kollegen, Gesellschaft — unmöglich hohe Standards für einen haben und einen hart beurteilen werden, wenn man sie nicht erfüllt. Anders als selbstorientierter Perfektionismus (es von sich selbst zu fordern) werden die Standards hier als von außen auferlegt und unvermeidlich erlebt. Forschung verknüpft diese Dimension konsistent stärker mit Depression, Angst und Scham als die anderen Perfektionismus-Dimensionen.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Sie erwarten mehr von mir als das

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Die Jury in meinem Kopf hat höhere Standards als meine Aufgabe verlangt — das heißt nicht, dass sie recht hat.

EIN PRIVATER SCHRITT

Schreib auf eine Karte: ‚Das Publikum im Raum' und ‚Das Publikum in meinem Kopf' — nenne danach konkret drei Unterschiede auf, was jede Gruppe tatsächlich sieht.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Alle können sehen, dass ich nicht gut genug bin — wenn ich auch nur einmal stolpere, haben sie endlich den Beweis.' Die Forschung rahmt dies als wahrgenommene externe Forderung, nicht als objektive Realität: Der Glaube, dass die Standards anderer unmöglich hoch sind, ist der Mechanismus, nicht ob diese Standards tatsächlich existieren.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗ · [3] ↗

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