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FORSCHUNGSAKTE

Repetitives negatives Denken

Repetitives negatives Denken ist das übergreifende Konstrukt — wiederkehrendes, selbstfokussiertes, negativ valenziertes Denken — das sowohl depressive Rumination als auch ängstliches Grübeln umfasst. Es ist die Dimension, die Reaktionsstilforscher als transdiagnostischen Risikofaktor identifizierten: Sein Auftreten sagt den Beginn von Depression und Angststörungen in verschiedenen Populationen voraus, und seine Reduktion ist ein gemeinsamer Mechanismus sowohl in KVT als auch in achtsamkeitsbasierten Interventionen.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Es war alles meine Schuld

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Die Vergangenheit hat keinen Bearbeitungsmodus. Meine nächste Stunde schon.

EIN PRIVATER SCHRITT

Schreibe auf einen Zettel drei kurze Sätze zu einer belastenden Situation: einen Satz über deinen Anteil, einen über den Anteil anderer, einen über etwas, das du damals nicht wissen konntest. Falte den Zettel danach weg und lege ihn für heute außer Sicht.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Ich kann meinen Geist einfach nicht davon abhalten, dorthin zurückzukehren.' Die Forschung lokalisiert den Hebelpunkt nicht im Inhalt der Gedanken — negative Ereignisse sind real —, sondern im repetitiven, selbstevaluativen Modus: Derselbe Inhalt, der auf konkrete, handlungsorientierte Weise verarbeitet wird, trägt ein deutlich geringeres Risiko.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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