FORSCHUNGSAKTE
Die Legitimitätssteuer
Die zusätzliche, unbezahlte Arbeit, die Freelancer und Solo-Selbstständige leisten, um zu beweisen, dass ihre Arbeit als 'echter Job' zählt — den Zeitplan überdetailliert erklären, sich für Preise entschuldigen, Anrufe entgegennehmen, um beschäftigt zu wirken — eine Steuer, erhoben von einem Stigma, das die Daten eigentlich nicht stützen.
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Ich werde mich nicht legitim fühlen, bis ich wieder einen echten Arbeitgeber habe”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Die Kunden, die meine Rechnungen bezahlen, sind die einzigen, die entscheiden müssen, ob es ein echter Job ist.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Öffne die Kontaktliste oder E-Mail-Rechnungen der letzten drei Monate und schreib auf, wie viele verschiedene Kunden dich bezahlt haben. Das ist deine tatsächliche Arbeitgeberrealität.
Wie es im Kopf klingt
Jemand lehnt eine Abendessen-Einladung ab, um einen Kundenanruf entgegenzunehmen, 'um verfügbar zu wirken', obwohl der eigentliche Vorwurf — dass Freelance-Arbeit keine echte Arbeit sei — keine Grundlage darin hat, wie kompetent Freelancer tatsächlich liefern.