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Die Wissenschaft der Identität von Eltern zu Hause: Warum der Rückzug aus dem Beruf für die Care-Arbeit sich wie Selbstverlust anfühlt
"Du arbeitest ja nicht, du bist doch nur zu Hause bei den Kindern" ist einer der am stärksten durch Daten widerlegten Sätze im Familienleben. Zeitverwendungsforscher beziffern die Betreuungsarbeit zu Hause auf 90-106 Stunden pro Woche aus körperlicher und mentaler Arbeit zusammen, Soziologen haben gezeigt, dass das Verlassen jeder bedeutenden Rolle — selbst einer selbst gewählten — echte Identitätstrauer auslöst, und Ökonomen, die eheliche Machtverhältnisse untersuchen, haben festgestellt, dass fehlendes eigenes Einkommen das Gewicht bei Entscheidungen verlässlich zu der Person verschiebt, die verdient. Nichts davon heißt, dass die Entscheidung falsch war. Es heißt, dass das kulturelle Skript — 'du arbeitest nicht,' 'nur eine Mutter,' 'solltest dankbar sein' — nie aus den Daten gebaut wurde. Hier ist, was die Forschung tatsächlich sagt.