IN_ZAHLEN
Die Wissenschaft der Freelancer-Geldangst: Warum die Schwankungen mehr schmerzen als die Summe
Freelancern und Solo-Selbstständigen wird gesagt, ihr Stress sei eine Frage der Zahl — mehr verdienen, weniger Sorgen. Die Daten zeigen etwas anderes. Die Volatilität des Einkommens sagt psychisches Leid für sich genommen voraus, unabhängig davon, wie viel im Jahr tatsächlich verdient wird. Dazu kommt: Die meisten Freelancer bepreisen ihre eigene Arbeit systematisch zu niedrig — nicht wegen geringen Selbstwertgefühls, wie die Forschung nahelegt, sondern weil sie sich an alten Zahlen orientieren und ein Stigma tragen, für das dieselbe Forschung keine Grundlage in ihrer tatsächlichen Kompetenz findet. Hier ist, was fünf Jahrzehnte Forschung zu Volatilität, Preisgestaltung und der Identität Selbstständiger tatsächlich ergeben haben.