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Die Wissenschaft der Ablehnungsempfindlichkeit: Warum die Angst vor Ablehnung oft die befürchtete Ablehnung erst erzeugt

13 skripte, die diese forschung erklärt"Sie wurden eine Minute lang still, und ich wusste, sie waren fertig mit mir." Ablehnungsempfindlichkeit ist nicht dasse

"Die spaete Antwort ist der Beweis." Downey & Feldman fanden, dass Menschen mit hoher Ablehnungssensitivitaet Ablehnung aengstlich erwarten, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist -- also schlaegt der Scanner bei neutralen Signalen an: eine langsame Nachricht, ein flacher Ton, ein fehlendes Ausrufezeichen. Die Lesart fuehlt sich sicher an. Meistens ist sie es nicht.

Der Ablehnungsscanner

"Wenn ich zuerst gehe, zaehlt es nicht als Ablehnung." Downey et al. (1998) dokumentierten die sich selbst erfuellende Prophezeiung: RS-Betroffene ziehen sich zurueck, lehnen andere zuerst ab oder versuchen es erst gar nicht, um Ablehnung zu vermeiden -- und verwandeln eine Moeglichkeit in eine Gewissheit. Die Strategie schuetzt vor dem Stich und garantiert das Ergebnis.

Der Praeventive Rueckzug

"Diese Ablehnung beweist, was ich schon immer ueber mich vermutet habe." Nach jeder realen oder wahrgenommenen Ablehnung verstaerkt RS das Wiederholen: Jeder Fehler wird als Beweis eingebracht, die Schlussfolgerung (grundlegend unerwaenscht) wird erreicht, bevor die Ueberpruefung abgeschlossen ist. Eisenberger (2003, Science) fand, dass Ablehnung dieselben neuronalen Schmerzwege wie koerperliche Verletzungen aktiviert -- die Schleife laeuft, weil der Schmerz real ist, nicht weil das Urteil korrekt ist.

Die Urteilsschleife

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