University of Chicago
Edward O. Laumann
Bekannt für:Leitender Forscher des National Health and Social Life Survey (NHSLS), der ersten groß angelegten Wahrscheinlichkeitsstichprobe des amerikanischen Sexualverhaltens, der grundlegende Prävalenzdaten zum Verständnis der Häufigkeit sexuell inaktiver Beziehungen liefert
Zentrale Befunde
- 1994
Laumann und Kollegen führten den NHSLS durch und befragten 3.432 Amerikaner mit Wahrscheinlichkeitssampling. Dabei stellten sie fest, dass etwa 15–20 % der verheirateten Paare weniger als 10-mal im Jahr Sex hatten. Die Studie dokumentierte auch die große natürliche Varianz der Sexhäufigkeit in der Bevölkerung und zeigte, dass 'sexlose' Beziehungen epidemiologisch verbreitet und nicht aberrant sind. ↗