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FORSCHENDE

Die Wissenschaft nach der Untreue: Was Kontrollieren, Wiederdurchleben und Bleiben wirklich bedeuten

3 die forschenden dahinterDas meiste, was Menschen über das Leben nach der Entdeckung einer Untreue annehmen — dass ständiges Kontrollieren bedeutet, man sei verrückt, dass das

University of Tennessee, Knoxville

Kristina Coop Gordon

Bekannt für:Die Neurahmung der Erholung nach Untreue als Erholung von interpersonellem Trauma, gemeinsam mit Donald Baucom und Douglas Snyder

Zentrale Befunde

  1. 2004

    Ein integratives Behandlungsprogramm zur Erholung nach einer Affäre, getestet in einem replizierten Fallstudiendesign mit sechs Paaren, konzipiert die Folgen einer Affäre als vergleichbar mit interpersonellem Trauma und nicht als gewöhnlichen Ehekonflikt, der sich mit einer Entschuldigung lösen lässt.

  2. 2004

    Getting Past the Affair beschreibt einen dreistufigen Erholungsprozess — den Umgang mit der Wirkung, Sinnfindung, Weitergehen — und rahmt Symptome wie aufdringliche Gedanken und Hypervigilanz als erwartbare Traumareaktionen, nicht als Zeichen von Schwäche oder mangelnder Vergebungsfähigkeit.

International Centre for Excellence in Emotionally Focused Therapy / University of Ottawa

Susan M. Johnson

Bekannt für:Die Entwicklung des Konzepts der Bindungsverletzung und des Modells zu ihrer Auflösung in der Paartherapie

Zentrale Befunde

  1. 2001

    Ein Vertrauensbruch in einem Moment des Bedürfnisses erzeugt eine eigenständige 'Bindungsverletzung', die in der Paartherapie zu einer wiederkehrenden Blockade wird — grundverschieden von gewöhnlichem Streit und nicht allein durch Zeit oder Logik aufzulösen.

  2. 2006

    Im ersten empirischen Test des Modells zur Auflösung von Bindungsverletzungen lösten 15 von 24 Paaren die Verletzung nach emotionsfokussierter Therapie auf, wobei die Auflösung mit geringerer Beziehungsbelastung und mehr Vergebung einherging.

University of California, Los Angeles

Andrew Christensen

Bekannt für:Die Mitentwicklung der Integrativen Verhaltensbezogenen Paartherapie und Langzeitforschung zur Offenlegung von Untreue

Zentrale Befunde

  1. 2014

    Unter Paaren, die in einer randomisierten klinischen Studie wegen Untreue behandelt wurden, hatten jene, die die Affäre während der Behandlung offenlegten, Fünf-Jahres-Scheidungsraten nahe am untreuefreien Ausgangswert der Studie, während Paare, deren Affäre geheim blieb, sich etwa doppelt so häufig scheiden ließen.

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